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Grußwort des Landesrates für Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Kulturgüter, Innovation, Forschung, Universität und Museen

Philipp Achammer

Der Landeswettbewerb prima la musica ist seit nunmehr über drei Jahrzehnten ein fester Bestandteil des musikalischen Lebens für musikbegeisterte Jugendliche sowie für ihre Lehrpersonen und Familien. Er bietet jungen Menschen einen wertvollen Raum, um ihre Leidenschaft für die Musik zu entfalten und ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Begeisterung und Energie, mit der sich die Jugendlichen dem Wettbewerb widmen, faszinieren dabei jedes Jahr aufs Neue – ebenso wie das hohe musikalische Niveau, das sie zeigen.

Auch in diesem Jahr nehmen insgesamt über 800 junge Musikerinnen und Musiker am Landeswettbewerb teil und stellen sich vom 2. bis 10. März in Erl und Ebbs dem fachkundigen Urteil der Jury. Die beeindruckende Bandbreite an Instrumenten – von Klavier, Streich- und Blasinstrumenten bis hin zu Zither, Hackbrett und Gesang – verdeutlicht eindrucksvoll die Vielfalt und Qualität der musikalischen Ausbildung an den Musikschulen in Süd-, Nord- und Osttirol.

Aus Südtirol reisen heuer 241 junge Musikerinnen und Musiker nach Tirol, um ihr Können bei prima la musica unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus nehmen 15 Solistinnen und Solisten aus Südtirol in der Sonderkategorie prima la musica PLUS teil, ebenso wie ein Ensemble mit fünf Teilnehmenden im Bereich Volksmusik. Diese Zahlen unterstreichen eindrucksvoll, wie lebendig, vielfältig und engagiert die musikalische Nachwuchsarbeit in Südtirol ist.

Die Gemeinden Erl und Ebbs werden im März jedoch nicht nur zu Austragungsorten eines Wettbewerbs, bei dem sich sowohl Schülerinnen und Schüler aus den ersten Unterrichtsjahren als auch erfahrene junge Musikerinnen und Musiker messen können. Vor allem werden sie zu Orten der Begegnung für musikbegeisterte Jugendliche aus Süd-, Nord- und Osttirol. prima la musica zählt zu den bedeutendsten Wettbewerben seiner Art in Österreich und erfreut sich seit Jahrzehnten ungebrochener Beliebtheit. Er verbindet musikalischen Ehrgeiz mit der Freude am gemeinsamen Musizieren und fördert zugleich Austausch, gegenseitige Wertschätzung und persönliches Wachstum.

Mein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen von prima la musica beitragen: den jungen Musikerinnen und Musikern, ihren Lehrpersonen und Eltern, dem Organisationsteam sowie den Jurorinnen und Juroren, die mit großer Fachkompetenz und Feingefühl bewerten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich, dass sie die Freude an der Musik durch alle Auftritte begleitet, sie über sich hinauswachsen lässt und dass sie bei prima la musica 2026 wertvolle künstlerische, musikalische und persönliche Erfahrungen sammeln dürfen.

Philipp Achammer
Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, für Bildungsförderung,
Kulturgüter, Innovation, Forschung, Universität und Museen